Lohnrechner Schweiz: praktischer Leitfaden
Wann ist dieser Rechner nützlich?
Der Lohnrechner unterstützt dich beim Vergleich von Stellenangeboten, Teilzeitvarianten und Lohnabrechnungen in der Schweiz. Du kannst die wichtigsten Abzüge einzeln anpassen und siehst sofort, wie stark sie den verfügbaren Monatslohn beeinflussen.
Zusätzlich lässt sich ein Monatslohn in einen rechnerischen Stundenlohn umwandeln. Das ist hilfreich, wenn eine Festanstellung mit einem Stundenlohnangebot verglichen wird oder wenn eine 13. Monatszahlung im Gesamtjahreslohn enthalten ist.
- Brutto- und Nettolohn eines Angebots plausibilisieren
- Zwölf Monatslöhne mit einem Modell inklusive 13. Monatslohn vergleichen
- Ferienentschädigung bei unregelmässigem Stundenlohn nachvollziehen
So funktioniert die Berechnung
Für den Nettolohn addiert der Rechner AHV/IV/EO, ALV, Nichtberufsunfall, Pensionskasse und weitere eingegebene Abzüge. Der Gesamtprozentsatz wird mit dem Bruttolohn multipliziert und vom Brutto abgezogen. Individuelle Pensionskassen- und Versicherungsbeiträge können deutlich abweichen.
Der rechnerische Stundenlohn ohne 13. Monatslohn lautet Monatslohn × 12 ÷ Jahresarbeitsstunden. Mit 13. Monatslohn wird stattdessen mit 13 multipliziert. Bei unregelmässiger Teilzeitarbeit werden häufig Ferienzuschläge separat ausgewiesen: 8,33 % für vier, 10,64 % für fünf und 13,04 % für sechs Ferienwochen. Sie dürfen nicht bloss pauschal als im Lohn enthalten bezeichnet werden.
Formel
Alle eingegebenen Abzugssätze werden addiert und auf den Bruttolohn angewendet. Nettolohn = Bruttolohn minus geschätzte Abzüge.
Praktisches Beispiel
Beispiel Stundenlohn: CHF 7'000 Monatslohn bei 42 Wochenstunden entsprechen ohne 13. Monatslohn rund CHF 38.46 pro Stunde. Mit 13 Monatslöhnen beträgt der rechnerische Stundenlohn CHF 7'000 × 13 ÷ (42 × 52) = CHF 41.67.
Hinweis zur Nutzung
Die Ergebnisse sind indikative Berechnungen auf Basis deiner Eingaben. Sie ersetzen keine verbindliche Lohnabrechnung, Rechtsberatung oder Auskunft einer offiziellen Stelle.
Wichtige Hinweise
Der tatsächliche Nettolohn hängt unter anderem von Alter, Pensionskasse, Unfallversicherung, Kanton und Quellensteuer ab. Nutze Werte aus deiner Lohnabrechnung für eine bessere Schätzung.
Vergleiche Stellenangebote möglichst auf Jahresbasis. Kläre, ob der angegebene Lohn zwölf oder dreizehn Mal bezahlt wird, ob Bonus und Zulagen garantiert sind und wie hoch der Arbeitgeberbeitrag an die Pensionskasse ausfällt. Ein höherer Bruttolohn kann durch andere Vorsorge- oder Versicherungsbedingungen relativiert werden. Für den persönlichen Haushaltsplan gehören zudem Krankenkassenprämien und die ordentliche Steuerrechnung dazu, auch wenn diese Positionen nicht direkt vom Monatslohn abgezogen werden. Halte dafür Jahreslohn, Arbeitszeit und Ferienanspruch in derselben Vergleichstabelle fest.
Passende Ratgeber
FAQ
Ist die Quellensteuer enthalten?
Du kannst sie zusammen mit weiteren individuellen Abzügen im letzten Feld eintragen.
Warum ist der Nettolohn nur eine Schätzung?
Pensionskasse, Versicherungen und Steuern unterscheiden sich nach Person, Arbeitgeber und Kanton.
Kann ich einen Jahreslohn eingeben?
Dieser Rechner arbeitet mit Monatslohn. Teile den Jahreslohn je nach Vertrag durch zwölf oder dreizehn Monatslöhne.
Ist die Ferienentschädigung immer zusätzlich geschuldet?
Bei Monatslohn werden Ferien normalerweise bezahlt bezogen. Bei unregelmässigem Stundenlohn kann ein separat ausgewiesener Zuschlag zulässig sein.